#2 Quebec-Stadtbesichtigung

21. Juni 2019 1 Von berndjanke

12.06.2019

Gestern war ein 16-Stunden-Regentag. Gelegenheit die Website zu aktualisieren. Nur zur Info: Fotos und Filme sortieren und speichern sowie den Film zusammenzuschneiden ist ein echter ganzer Arbeitstag!

Well dun, wir fuhren also bei bestem Sommerwetter mit dem Taxi nach Old Town Quebec. Parkmöglichkeiten für Reisemobile gibt es dort nicht und die kanadischen Taxis sind ungleich günstiger als in Deutschland.

In der Touristen-Info wurden wir zugeschüttet mit Unterlagen und außerdem noch bestens persönlich beraten.

Quebec ist eine der ältesten Städte Nordamerikas. Die Altstadt ist komplett mit einer Stadtmauer umgeben. Alles wirkt französisch und englisch wird hier nur unter Zwang gesprochen.

Wir begannen unsere Runde in der Oberstadt, die vom Hotel Chateau Frontenac überragt wird.

Chateau Frontenac

Interessant ist, dass hier in diesem Schloss die Invasion in der Normandie geplant wurde. 800 Gäste wurden damals einfach rausgeworfen und dafür zogen die Aliierten unter Führung von Churchill und Rossevelt dort ein.

Wir erlebten eine andere Art der Invasion. Soviel Japaner gibts es nicht mal in Tokio 😉 und auf 1.000 Japaner entfielen ungefähr 500 Selfie-Sticks. Auf eigene Faust unternahmen sie offensichtlich gar nichts sondern liefen immer im Rudel dem Fähnchen der Reiseleitung hinterher.

Wir besuchten zuerst die Künstlergasse und danach den begehbaren Teil der Stadtmauer.

Interessant ist auch der Überrest der alten Zitadelle, die hoch über der Stadt liegt und von der man einen Super-Ausblick auf den großen Sankt-Lorenz-Strom hat.

Blick von der Zitadelle

Nachdem wir die wesentlichen Sehenswürdigkeiten „abgearbeitet“ hatten, ging es in die untere Old Town. Hier war Frankreich total.

Und was isst der gute Deutsche in einem französischen Restaurant:

Natürlich Fish & Chips 😁! War aber lecker!

Zum Abschluss gab es dann noch Coffee to go. Die Touristen, insbesondere die Japaner, waren schon weg und die Old Town leerte sich.

„Life is good“